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Das evangelische Pfarrhaus

300 Jahre Glaube, Geist und Macht: Eine Familiengeschichte

Gotthold Ephraim Lessing, Friedrich Nietzsche, Gottfried Benn, Albert Schweitzer, Gudrun Ensslin, Klaus Harpprecht oder Angela Merkel – der prominenten evangelischen Pfarrerskinder gibt es viele. Das protestantische Pfarrhaus selbst prägte die deutsche Geistesgeschichte wie kaum eine andere Institution.

Cord Aschenbrenner erzählt die Geschichte des Pfarrhauses am Beispiel der deutsch-baltischen Pastorenfamilie von Hoerschelmann, die über neun Generationen hinweg geradezu idealtypisch das Wirken und Walten zwischen Glauben, Macht und bürgerlichem Leben verkörpert.

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Interview

Cord Aschenbrenner im Gespräch mit Ute Zintarra in der Sendung „Calando – Kultur & Charaktere“ vom 07.07.2015

Leseprobe

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Rezensionen

  • Johann Hinrich Claussen

    Johann Hinrich Claussen

    DIE ZEIT vom 12. Januar 2017

    "Reformationsjubiläum: Luther, Luther, Luther"

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    Wer ein nuanciertes Bild des Protestantismus sucht, greife lieber zu Cord Aschenbrenners Geschichte des evangelischen Pfarrhauses. Man spürt, dass sie über viele Jahre hin sorgfältig recherchiert wurde. […]

  • Philipp Gessler

    Philipp Gessler

    Deutschlandradio Kultur vom 02.05.2015

    "Geschichte einer Pastoren-Dynastie – Abgrund Pfarrhaus"

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    […] Das Buch zeichnet eine Welt nach, die nicht mehr existiert, aber ihren ganz eigenen Glanz, ihre besondere Würde – und auch Abgründe hatte.

  • Johann Hinrich Claussen

    Johann Hinrich Claussen

    Süddeutsche Zeitung vom 12.05.2015

    "Pfarrhaus-Dynastie - Ein besonderer Ort"

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    […] Aschenbrenner hat ein kluges, ausgewogenes Buch geschrieben.

  • Friedrich Wilhelm Graf

    Friedrich Wilhelm Graf

    Neue Zürcher Zeitung (CH) vom 27.5.2015

    "Aus dem Innenleben einer öffentlichen Institution"

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    […] In 27 glänzend geschriebenen Kapiteln legt Cord Aschenbrenner eine Geschichte des evangelischen Pfarrhauses vor, die ihresgleichen sucht.

  • Johann Felix Baldig

    Johann Felix Baldig

    lesekabinettleipzig.com vom 01.06.2015

    "Cord Aschenbrenner, Das evangelische Pfarrhaus. Eine sehr persönliche Besprechung."

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    [...] Das verdienstvolle Buch Cord Aschenbrenners lässt dieses ganze Haus anschaulich vor den Augen des Lesers wiedererstehen.

  • Ruth Fühner

    Ruth Fühner

    Frankfurter Rundschau vom 27. 09.2015

    „Vom Land und vom Rand aus gesehen“

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    […] So ist der Spagat zwischen allgemeinem Anspruch – „das evangelische Pfarrhaus“ – und exemplarischer Darstellung – „eine Familiengeschichte“ – erstaunlich gut und lesenswert gelungen.

  • Astrid Reuter

    Astrid Reuter

    Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 04.11.2015

    "Ohne die richtige Frau ging gar nichts"

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    […] Statt die Geschichte dieser Institution trocken aufzudröseln, zieht Aschenbrenner aus dem Knäuel der Geschichte einen Faden heraus: den Faden der deutsch-baltischen Pastorenfamilie Hoerschelmann. Und diesen spinnt er locker und unterhaltsam lesbar ab.(...) In Aschenbrenners Erzählung wird das evangelische Pfarrhaus als zugleich privater und öffentlicher Raum lebendig.

  • Joachim Gerhardt

    Joachim Gerhardt

    Der Protestant, Ausgabe 54 · Sept./Okt. 2015

    "Das Pfarrhaus"

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    [...] entpuppt sich als höchst interessantes Lesebuch deutscher Geschichte, eingeschlossen der heute wieder so aktuellen Themen Flucht und Vertreibung. Äußerst lesenswert [...]



Buchpreis

Preisträger des Georg Dehio-Buchpreises 2016 

„Aschenbrenner gelingt es, anhand des Schicksals der Pastorendynastie Hoerschelmann sowohl die deutschbaltische Geschichte zur Zeit des Zarenreichs und der Republik Estland als auch die Kultur- und Sittengeschichte des Pfarrhauses in den letzten knapp 300 Jahren anschaulich und unterhaltsam lesbar zu vermitteln. Gerade an den Aufgaben eines Pfarrers, der deutschen Adeligen und wohlhabenden Bürgern ebenso gerecht werden wollte wie der estnischen Bevölkerung, werden die sozialen Unterschiede zwischen Deutschen und Esten sichtbar. In der Institution des Pfarrhauses spiegelt sich aber auch der Wandel von einer ständisch zu einer national geprägten Gesellschaft im Baltikum seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts wider.“

Presseinformationen

Cover-Bilder, Autorenfotos, Termine und weitere Informationen zum Buch finden Sie hier: service.randomhouse.de

Copyright Coverbild: Random House Verlag